Des Teufels Strom
Teleimpulsgeräte

Teleimpulsgeräte werden seit Ihrer Markteinführung kritisch begutachtet. Dies ist auch ohne Einschränkung zu begrüßen.

Zu oft  wurden Hunde damit zu Leistungen getrieben die die Hunde von Ihrer  Veranlagung nicht erbringen konnten. Der Ehrgeiz des Menschen mit seinem Hund etwas zu erreichen hat dann  manchmal vor den Nöten der Kreatur nicht halt gemacht.

Bei  anderen Situationen im normalen Alltag sieht die Sache doch viel anders  aus. Viele Hundehalter gehen sehr verantwortungsvoll  mit ihren Hunden  um Erziehung, Ernährung, und Gesundheit werden von vielen  Hundehaltern sehr ernst genommen. Noch nie wurde von der breiten Masse  so viel Geld für den Hund ausgegeben wie zu dieser Zeit. Trotzdem stößt  man manchmal an seine Grenzen, wenn der Grundgehorsam sehr gut klappt aber  z. b. bei Wildkontakt der Hund einfach nicht hört.
Hier einige Zitate von Hundehaltern, Schleppleinentraining, psycholgische Betreuung, Ablenkungstheorien,
Anti-Jagdtraining. u. s. w.

Bespiel 1: Eine Kundin hat einen Podenko mitgebracht, im Haus ein Schaf im Feld ein Jäger.
Hat sich einen Sprayferntrainer gekauft und folgende Erlebnisse gehabt.  Wildbegegnung, Hund  hetzt, gesprayt, Hetze abgebrochen.  Super gelaufen! Hund hetzt wieder Wild, gesprayt, Hund verzögert, nach  nochmaligem Sprayen bricht der Hund die Hetze ab. Na, ganz gut gelaufen.  Dann hetzt Hund wieder Wild, aber trotz mehrmaligem Sprayen weiter. Der  Hund hat erkannt, dass das Spray zwar unangenehm ist, sich jedoch nicht so steigern kann, das die Hetze abgebrochen wird. Das Gerät hat keine  Wirkung mehr am Hund.

Beispiel  2: Ein Hund im Polizeidienst hetzt Hasen.

Der Hund steht in einem hohen Gehorsam. Ist jedoch auf 15-20m am  aufstehenden, ablaufenden Hasen durch Kommandos nicht zu halten. Triebliche Veranlagung ist selbst bei  Hunden in hohem Gehorsam nicht immer zu  unterbinden.

Beide  Beispiele belegen, dass unser größtes Problem der Eingriff auf  Entfernung ist. Hier fehlt uns der Zugriff auf den Hund, der in kurzer  Distanz gegeben ist.

Moderne  Impulsgeräte erreichen nicht mal mehr die Leistung eines Weidezaunes.  Wer schützt denn Kinder, die aus Neugier mal einen ungeschützten  Weidedraht anfassen? Die neuen  Teleimpulsgeräte arbeiten in einem für  den Hund unschädlichen Leistungsbereich. Natürlich sind die Geräte schon geeignet, unangenehm für den Hund zu sein, da sonst keine triebliche  Hetze zu unterbinden wäre.

Am Wild  mag dies ja noch hingenommen werden, aber sobald Jogger oder  Fahrradfahrer anzuhetzende Ziele sind, hört der Spaß auf. Sehr schnell  werden dann die Ordnungsbehörden ins Spiel  gebracht. Beim Veterinär kann mann dann  einen Verhaltenstest ablegen und damit eventuell Leinen- oder  Maulkorbzwang entgehen. Bloß, fallen Sie nicht mehr auf!!

In der  Hetze konzentriert sich der Hund, der ja ein Hetzjäger ist, vollkommen auf seine Beute. Wie in einem Tunnel wird ringsherum alles ausgeblendet.  Das Ziel ist die Beute und die Hetze der Weg dorthin. Kein Kommando erreicht  den Hund in dieser Konzentrationsphase. Der Hund wird in dieser  Situation beuteblind und kann sich und andere extrem gefährden z. B.  beim Kreuzen einer Straße. Erst wenn diese  Phase durchbrochen ist, wird der Hund für Kommandos wieder empfänglich. Dieses Durchbrechen der Hetzphase wird  auch Triebblockade genannt.

Urteil Bundesverwaltungsgericht

am 23. Februar 2006 urteilte der 3. Senat des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG 3 C 14.05 (Leitsatz):

Der Einsatz von  Elektroreizgeräten, die erhebliche  Leiden oder Schmerzen  verursachen können, für Zwecke der  Hundeausbildung ist gemäß § 3 Nr. 11  TierSchG verboten. Dabei kommt es  nicht auf die konkrete Verwendung  der  Geräte im Einzelfall, sondern  darauf an, ob sie von ihrer Bauart und  Funktionsweise her geeignet  sind, dem Tier nicht unerhebliche Schmerzen  zuzufügen.


Ãnderung des  Waffengesetzes

Der  Bundesrat hat am 20.12.07 Änderungen im Waffengesetz beschlossen. In diesem  Zusammenhang wurden auch interessante Aussagen zu Teleimpulsgeräten  getroffen: "In der  Hundeausbildung durften bisher   Elektroreizgeräte (Teletakt) eingesetzt werden Die Geräte haben sich   bewährt. Ein Verbot wäre unverhältnismäßig".
Die Einfügung  stellt  klar, dass der Einsatz  dieser Geräte bald wieder erlaubt sein  könnte, jedoch handelt sich hierbei nur um einen Gesetzesvorschlag und  nicht um ein Gesetz, wie es z. Zt. leider oft falsch behauptet wird.

Dies soll  hier nicht als grenzenloses Plädoyer für die Geräte verstanden werden,  ein sachkundiger Umgang mit den Geräten kann den Hunden, den Besitzern  und der Allgemeinheit von  Nutzen sein.
Der charakterliche sorgsame Umgang mit diesen Geräten wäre unabdingbar, ein Sachkundenachweis wäre wohl zwingend.

Der Mensch macht die Qualität eines dieser Produkte aus!

Teleimpulsgeräte Informationen von Dieter Klein
                            erschienen in der Wild und Hund

 

 

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