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Fachausdrücke in der Kynologie
Schecken großflächige Fleckung des Fells.
Scherengebiss Schneidezähne des Unterkiefers liegen knapp hinter den Schneidezähnen des Oberkiefers.
SchH Schutzhund; SchH 1, 11, 111 sind Prüfungsstufen.
Schimmel weißgrundiges Fell mit kleinen, z.T etwas verschwommenen Flecken.
Schlag Gruppe von Hunden, die sich innerhalb einer kynologischen Rasse durch besondere Merkmale oder bestimmte Eigenschaften abhebt (z.B. besondere Farbe oder Haarlänge).
Schlittenhund zum Ziehen von Schlitten gezüchtete Hunde vom Spitztyp.
Schnippe kleines weißes Fleckchen direkt über dem Nasenschwamm.
Schnürenhaar langes Haar, das sich abgestorben mit dem nachwachsenden Haar verdreht und lange Schnüre bildet (Puli, Komondor).
Schopf langes, feines Haar auf dem Schädel (Chinesischer Haarloser Schopfhund, Dandie Dinmont Terrier).
Schur mit der Schere oder dem Scherapparat In Form-Schneiden des Haarkleides (Pudel, Bedlington Terrier).
Schwarzmarkenfarbig dunkles Fell mit hell‑ oder leuchtendbraunen (lohfarbenen) Abzeichen (Hovawart).
Schweißarbeit (Schweiß =In der Jägersprache für Blut); Suche des Jagdhundes nach angeschossenem oder verwundetem Wild auf der Schweigfährte; mit ihrem ausgezeichneten Geruchssinn können
manche Hunde die Fährte noch nach über 40 Stunden auffinden.
Sprunggelenk aus den 7 Knochen der Hinterfußwurzel zusammengesetztes Gelenk, von denen das Fersenbein mit seinem Fersenbeinhöcker sichtbar ist. Form und Winkelung sind u. a. bedeutend für die Art der
Vorwärtsbewegung.
Spurlaut Hetzlaut des Hundes, der bellend eine Spur verfolgt, ohne das Wild zu sehen.
Standard Rassekennzeichen, die vom Zuchtverband des Heimatlandes der Rassen, sofern es dort einen gibt, aufgestellt werden. Er wird durch die FCI anerkannt und ist für das Beurteilen von Hunden
dieser Rasse in allen der FCI angeschlossenen Ländern der Erde bindend.
Stöbern der Hund verfolgt das Wild in unzugänglichem Gelände ohne Beachtung der Fährte mit hoher Nase und unter Zuhilfenahme von Auge und Ohr.
Stockhaar kurzes bis mittellanges Grannenhaar mit sehr dichter, weicher Unterwolle (z.B. Deutscher Schäferhund).
Stop Stirnabsatz zwischen Schädel und Nasenbein.
Stromung Streifen auf andersfarbigem Fellgrund.
Totverbeller hat der Hund das verendete Wild gefunden, bleibt er dort und ruft durch anhaltendes Bellen den Jäger.
Totverweiser Hund, der zum Jäger zurückläuft und ihm anzeigt, wo das gefundene, verendete Stück liegt.
Treibhund Hund, der Herden über lange Strecken von einem Ort zum anderen treibt (Bouvier, Rottweiler).
Tricolour dreifarbig, meist schwarze Grundfarbe mit weißen und braunen Abzeichen (Sheltie) oder weiß mit schwarzen und braunen Flecken (Beagle).
Trimmen Ausrupfen der abgestorbenen
Haare, um eine gleichmäßige, vom Standard vorgeschriebene Form des Hundes zu erhalten (Foxterrier, Pudel).
Trocken in der Kynologie Bezeichnung für einen Hund mit gut anliegender Haut, ohne lose Falten und ohne Fettablagerungen unter der Haut.
Turnierhundsport sportlicher Wettbewerb von Besitzer und Hund in Gehorsams‑ und sportlichen Übungen.
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