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Eine kleine Information über diese Hunde.
ein Hund wie aus einem Guß, stolz, schnell und schön. Jedoch durch und durch ein
Jäger den das unwirsche Wetter des Schottischen Hochlandes nicht schreckt. Er wird Sie fordern und wenn Sie seinen Tatendrang erfüllen können wird er Ihr Hund und nur Ihrer werden.
Informieren Sie sich
ausführlich ob die Zeit und die konsequente Ausbildung dieser Hunde Ihren Vorstellungen entspricht. Gordon’s können im Haus sehr sehr angenehm sein, aber ihre wahre Welt ist die Jagd, die Felder ,der Wald und dann stehen sie mit allen Sinnen in der Natur.
Unser Hund ist ein Familienmitglied und so wird er auch gehalten. Er ist absolut kinderlieb, dabei jedoch ein guter Wächter des Grundstückes, sein doch nett anzuschauendes Äußeres täuscht da vielleicht. Doch
sind Setter aus guter Leistungszucht auch absolute Jagdgebrauchshunde. Selten habe ich bei diesem Hund ein so energisches und kompromissloses Handeln wie am Wild gesehen. Der Rüde steht im täglichen
jagdlichen Einsatz
in unserem Niederwildrevier. Hier sind alle Aufgaben, die an einen Jagdgebrauchshund gestellt werden, vorhanden. Ob Hase, Fasan, Taube und Kanin auch in den Dornen (dornenfest), alles Wild wird sauber gebracht.
Hier eine kleine Begebenheit, die die Leistungsfähigkeit dieser Hunde unter Beweis stellt. An einem Sonntag morgen erreichte mich ein Anruf, ich solle sofort rauskommen. Im Revier steht ein Reh auf dem Feld
und läuft dauernd im Kreis. Nun gut, Bockbüchsflinte und Hund gepackt und ab gings. Nach zehn Minuten waren wir dort. Da stand die Ricke, ihr Verhalten war unnatürlich. Also das Glas genommen um deutlicher zu sehen was los ist. Mittlerweile waren einige Zaungäste hinzu gekommen. An den Gebrauch der Waffe war nicht zu denken. Also nahm ich NICK mit und wir näherten uns der Ricke. Irgendwie nahm sie Witterung von uns auf und flüchtete in Richtung Zaungäste. Kurz vor ihnen drehte sie ab und lief die Depotbahn entlang. So, wenn nicht jetzt, dann nie. Das Kommando VORAN und NICK schoss los. Die Ricke über den Bahndamm, der Hund hinterher. Nach ca. 50 Metern zog er die Ricke an der Drossel nieder und hielt sie fest. So konnte ich die Ricke abnicken.
Sie war auf beiden Augen blind!
Einige Zaungäste waren empört und der Ruf nach der Polizei wurde laut. Im ruhigen Gespräch und am Stück wurde das Handeln erklärt. Ja, jetzt wurde es verstanden.
Auch das sind Aufgaben an unsere Hunde, die im Jagdschutz gestellt werden und die sie erfüllen müssen.
Anmerkung: Wir erhielten einige Anfragen ob diese Darstellung denn so sein müsste.
Ich kann Ihnen nur soviel dazu sagen. Ich gehe mit diesem Hund aktiv zur Jagd. Hier muss ich einen fähigen Gebrauchshund
haben der alle Aufgaben die die Jagd an ihn stellt erfüllt.
Er ist halt ein Jagdhund!
Frank Steinhoff
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